Über die Kinderfilmuniversität Babelsberg

 


Impressionen aus dem Jahr 2015

Im Jahr 2007 wurde die Kinderfilmuniversität von der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ (jetzt Filmuniversität Babelsberg “Konrad Wolf”), den Thalia Arthouse Kinos in Potsdam und dem Potsdamer Filmmuseum ins Leben gerufen – als erste Kinderfilmuniversität Europas!

Wie der Name schon verrät, haben Kinder hier die Möglichkeit, ein wenig Hochschulluft zu schnuppern und gleichzeitig in die Geheimnisse des Filmemachens eingeweiht zu werden. Jedes Semester erhalten bis zu 80 junge Studierende zwischen 9 und 12 Jahren die Möglichkeit, an den Veranstaltungen der Kinderfilmuniversität teilzunehmen. Die circa 60-minütigen Vorlesungen geben auf anschauliche Weise einen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche des Films. Dazu gehören zum Beispiel Filmgeschichte, Regie, Kamera, Ton, Animation, Montage und auch das Schauspiel.

Die Vorlesungen finden abwechselnd in der Filmuniversität Babelsberg “Konrad Wolf”, im Filmmuseum Potsdam und den Thalia Programm Kinos statt. Professor*innen der Hochschule, Mitarbeiter*innen des Filmmuseums und auch Filmschaffende aus der Praxis führen mit viel Kreativität und Einfallsreichtum an die Themen heran und zeigen, wie ein Film entsteht. Koordiniert und umgesetzt wird die Kinderfilmuni im Arbeitsbereich “Kinder- und Jugendmedienkultur” des Studiengangs Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg “Konrad Wolf” in Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfilmuniversität e.V. .

Im Jahr 2019 können die angemeldeten Kinderfilmuni-Student*innen wieder selbst kreativ tätig werden und eigene Projekte für den Wettbewerb der Kinderfilmuniversität einreichen. Am Ende des Semesters wartet dann das Diplom – und vielleicht auch ein Preis für das erste eigene Filmprojekt.

Sie möchten noch mehr über das Konzept der Kinderfilmuniversität erfahren? Dann werfen Sie doch einen Blick auf die 2009 erschienene Begleitpublikation “Kinder, Kunst und Kino. Grundlagen zur Filmbildung aus der Filmpraxis”, herausgegeben von Claudia Wegener und Dieter Wiedemann.

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